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THEMEN-HUB

KI in der Konstruktion.

KI in der Konstruktion durchsucht vorhandene Dokumente, Normen und Projektunterlagen und beantwortet Fachfragen in Sekunden statt Stunden, jede Aussage belegt mit Datei und Seite. Sie ersetzt keine Konstruktionsentscheidung, sondern nimmt Konstrukteuren die zeitraubende Recherche ab. Der Nutzen entsteht nicht durch das Modell allein, sondern durch eine saubere Wissensbasis mit nachvollziehbaren Quellen.

ÜBERBLICK

KI in der Konstruktion ist kein einzelnes Feature, sondern ein Bündel konkreter Anwendungsfälle, von der Dokumentensuche über multimodale Zeichnungen bis zu Onboarding und Datenschutz. Dieser Überblick ordnet die wichtigsten ein und verweist für die Tiefe jeweils auf einen eigenen Beitrag.

01 · ANWENDUNGSFALL

Wie findet KI Antworten in technischer Dokumentation, mit Quellenangabe?

In Konstruktion, Qualitätssicherung und Service ist eine Antwort ohne Beleg wertlos oder sogar riskant. Wer eine Toleranz, einen Werkstoff oder einen Prüfschritt übernimmt, ohne die Quelle zu kennen, übernimmt ein Haftungsrisiko. Deshalb durchsucht KI hier zuerst die hinterlegten Dokumente und formuliert die Antwort ausschließlich auf dieser Grundlage.

Zu jeder Aussage gehört ein Verweis auf Datei und Seite, den der Konstrukteur mit einem Klick öffnen kann. Diese durchgehende Verbindung von Aussage und Beleg, die Beleg-Kette, senkt das Halluzinationsrisiko und macht Ergebnisse auditierbar. Genau das ist die Voraussetzung dafür, dass ein Fachteam einer KI überhaupt vertraut.

02 · ANWENDUNGSFALL

Wie verarbeitet KI Zeichnungen, CAD und Bild plus Text?

Konstruktionswissen ist zu großen Teilen visuell. Es steckt in Zeichnungen, Maßketten, Berechnungsblättern, Screenshots aus EPLAN oder SolidWorks und in handschriftlichen Anmerkungen auf Plänen. Ein rein textbasiertes System indexiert nur den Text einer PDF und übersieht genau diesen wichtigsten Teil.

Multimodale KI liest Text und Bild gemeinsam, so wie ein Ingenieur eine Seite liest. Sie erfasst technische Zeichnungen, Formeln und Tabellen und kann den relevanten Bildausschnitt direkt in der Antwort zeigen. Das senkt die Hürde beim Aufbau der Wissensbasis, denn Dokumente lassen sich einspeisen, wie sie sind, ohne aufwändige Vorab-Übersetzung in Text.

03 · ANWENDUNGSFALL

Was leistet KI im Arbeitsalltag des Konstrukteurs wirklich?

KI übernimmt zuverlässig die zeitraubenden Recherche-Aufgaben: Normen nachschlagen, Toleranzklassen prüfen, Projekthistorie rekonstruieren, Datenblätter durchsuchen. Das sind genau die Tätigkeiten, die täglich Zeit kosten, ohne eine kreative Entscheidung zu verlangen. Studien beziffern den Suchaufwand von Wissensarbeitern auf rund 30 Prozent der Arbeitszeit, in der Konstruktion eher mehr.

Ebenso wichtig ist, was KI nicht leistet. Sie trifft keine Konstruktionsentscheidung, ersetzt keine FEM-Berechnung und übernimmt keine fachliche Verantwortung. Der Nutzen entsteht nicht durch das Modell, sondern durch die Vorbereitung: welche Dokumente im System liegen, wie aktuell sie sind und wie Revisionen eingepflegt werden.

04 · ANWENDUNGSFALL

Wie sichert KI Erfahrungswissen und beschleunigt das Onboarding?

Neue Konstrukteure stellen täglich dieselben Fragen: Warum wurde das so entschieden, welche Norm gilt, hat das schon einmal jemand gebaut? Das Wissen existiert, aber es liegt verstreut in Projektordnern, E-Mails und den Köpfen erfahrener Kollegen. Jede Frage kostet 15 bis 30 Minuten eines Senior-Kollegen, bei drei Fragen pro Tag summiert sich das auf über 300 Stunden im Jahr.

KI durchsucht die vorhandene Projektdokumentation und liefert nachvollziehbare Antworten mit Quellenangabe, ohne dass eine neue Datenablage nötig wird. So bleibt das Erfahrungswissen auch dann verfügbar, wenn langjährige Mitarbeiter in Rente gehen, und neue Kollegen werden schneller produktiv.

05 · ANWENDUNGSFALL

Welcher Datenschatz steckt im DACH-Maschinenbau?

Maschinenbauer im DACH-Raum sitzen auf einem Datenschatz, den der Rest der Welt nicht hat: jahrzehntelang dokumentierte Projekte, Normen, Wikis und Maschinendaten. Die Dokumentationskultur ist ISO-getrieben und tief verankert. Das Problem ist nicht fehlendes Wissen, sondern dass fast niemand effizient darauf zugreift.

KI bringt kein neues Wissen ins Unternehmen, sie macht das vorhandene nutzbar. Weil diese Daten unternehmensspezifisch sind, entsteht ein Wettbewerbsvorteil, den kein Anbieter eines generischen Modells replizieren kann. Für Konstruktionsteams sind dabei 3 bis 6 Stunden Zeitersparnis pro Woche und Person realistisch.

06 · ANWENDUNGSFALL

Wie bleibt KI mit Konstruktionsdaten DSGVO-konform?

Konstruktionsdaten enthalten Fertigungsdetails, Toleranzen und proprietäre Geometrien. Sobald eine KI darauf arbeitet, ist der Datenstandort keine technische Randfrage, sondern Compliance und oft Voraussetzung für die interne Freigabe. EU-Hosting bedeutet, dass diese Daten ausschließlich in EU-Rechenzentren verarbeitet werden und ein Anbieter ohne US-Konzernmutter nicht unter den US Cloud Act fällt.

Dazu gehören ein Auftragsverarbeitungsvertrag, vertraglich ausgeschlossene Trainingsnutzung, transparente Subprozessoren und geregelte Löschfristen. Wo sensible Projektdaten im Spiel sind, entscheidet das darüber, ob die IT den Freigabeprozess überhaupt startet. Bei Bedarf ist auch ein On-Premise-Betrieb möglich.

WORAUF ES ANKOMMT

Was KoAssist im Kern unterscheidet, ist die Herkunft der Antwort. Jede Aussage führt zurück auf die konkrete Datei und Seite, bei visuellen Inhalten bis auf den markierten Bildausschnitt. Die Entscheidung bleibt beim Fachmann, aber der Weg zur belastbaren Information verkürzt sich von Minuten auf Sekunden. Nicht die Intelligenz des Modells ist der Unterschied, sondern die nachprüfbare Beleg-Kette.

FAQ

Häufige Fragen zu KI in der Konstruktion.

Ist Ihre Frage nicht dabei? Buchen Sie eine Demo, wir klären sie direkt.

Was bringt KI in der Konstruktion konkret?

KI nimmt Konstrukteuren die zeitraubende Recherche ab: Normen nachschlagen, Toleranzen prüfen, Projekthistorie und interne Vorgaben durchsuchen. Jede Antwort kommt in Sekunden und mit Quellenangabe. Eine Zeitersparnis von 3 bis 6 Stunden pro Woche und Konstrukteur ist realistisch.

Ersetzt KI den Konstrukteur?

Nein. KI trifft keine Konstruktionsentscheidungen, ersetzt keine FEM-Berechnungen und übernimmt keine fachliche Verantwortung. Sie beschleunigt die Informationsbeschaffung, die Bewertung und Entscheidung bleibt beim Ingenieur.

Was ist Konstruktionsautomatisierung, und ist das dasselbe?

Konstruktionsautomatisierung meint das regelbasierte Erzeugen von Varianten, Stücklisten oder Zeichnungen. KI-Assistenz im hier beschriebenen Sinn automatisiert nicht die Konstruktion selbst, sondern den Zugang zu Wissen: Sie findet und belegt Informationen aus vorhandenen Dokumenten. Beides kann sich ergänzen, ist aber nicht dasselbe.

Kann KI technische Dokumentation und Normen durchsuchen?

Ja. Typische Quellen sind PDF-Handbücher, Normen wie DIN, ISO und EN, Prüfberichte, Stücklisten und Spezifikationen. Entscheidend ist, dass das System Text und auch Tabellen und Zeichnungen erfasst und jede Antwort mit Datei und Seite belegt.

Bleiben unsere Konstruktionsdaten dabei sicher?

Bei einer dedizierten Lösung mit EU-Hosting werden die Daten ausschließlich in EU-Rechenzentren verarbeitet, die Trainingsnutzung ist vertraglich ausgeschlossen und ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist Standard. Bei Bedarf ist auch ein On-Premise-Betrieb möglich.

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